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Das Leben Der Anderen (The Lives of Others)

  • esmacleod11
  • Nov 6, 2025
  • 3 min read

Zusammenfassung und Analyse:

“Das Leben der Anderen” spielt im Jahr 1984 in Ost-Berlin. Der Film dreht sich um einen Stasi-Agenten namens Wiesler, der den Auftrag erhält, belastendes Material über Georg Dreymann zu finden. Der Kulturminister Bruno Hempf weist Wiesler dazu an, angeblich, weil er Dreymann der Illoyalität gegenüber der Partei verdächtigt. In Wahrheit jedoch hat Hempf eine Affäre mit Dreymanns Freundin Christa-Maria Sieland (CMS) und möchte Dreymann deshalb aus dem Weg räumen. Obwohl die Beziehung einvernehmlich erscheint, missbraucht Hempf seine Macht. Er nutzt Christa-Marias Drogensucht aus, und im Austausch für die Befriedigung ihrer Abhängigkeit muss sie sexuelle Handlungen mit ihm vollziehen. Der Film thematisiert somit den Machtmissbrauch in der DDR sowie die charakterliche Wandlung Wieslers im Verlauf der Handlung.

Zu Beginn des Films ist Wiesler dem Staat und der Stasi vollkommen verpflichtet. Er gilt als „idealer Bürger“ und zögert daher nicht, wenn er den Auftrag erhält, jemanden zu bespitzeln. Er verwanzt die Wohnung von Dreymann und Christa-Maria Sieland (CMS) und bedroht sogar deren Nachbarin, damit sie schweigt. Im Verlauf seiner Mission jedoch, während er das Leben der beiden beobachtet, wird er zunehmend von ihrer Menschlichkeit und Liebe berührt. Sein Mitgefühl führt schließlich dazu, dass er sie beschützt und sich gegen das Regime stellt, dem er einst so treu ergeben war. Der Höhepunkt des Films tritt ein, als Christa-Maria wegen ihres Drogenkonsums verhaftet wird und im Verhör den Aufbewahrungsort der versteckten Schreibmaschine verrät. Dreymann hatte sie illegal benutzt, um einen Artikel über die gefälschten Selbstmordstatistiken in der DDR zu veröffentlichen – ein Akt, zu dem ihn der Tod seines Freundes Jerska bewegt hatte. Doch kurz bevor die Stasi-Beamten die Wohnung durchsuchen, entfernt Wiesler die Schreibmaschine aus dem Versteck unter den Dielen und rettet Dreymann so vor einer langen Gefängnisstrafe.


Am Ende des Films, nach dem Fall der Berliner Mauer, erfährt Dreymann aus den Stasi-Akten, dass jemand – nur als „HGW XX/7“ bezeichnet – ihn überwacht, aber beschlossen hatte, ihn nicht zu verraten. Jahre später, nachdem Wiesler wegen des Verdachts des „Verrats“ zur Arbeit als Postbote degradiert worden war, entdeckt er Dreymanns neuen Roman mit dem Titel Sonate vom guten Menschen, der „HGW XX/7 in Dankbarkeit“ gewidmet ist, und er kauft ein Exemplar. Als ihn die Verkäuferin fragt, ob das Buch als Geschenk verpackt werden solle, antwortet Wiesler: „Nein, es ist für mich“, was die Würde und die emotionale Vollendung seiner Wandlung offenbart.






Summary and Analysis:


“The Lives of Others” is set in 1984 in East Berlin. The film revolves around a Stasi agent known as “Wiesler” who is tasked with finding incriminating evidence on “Georg Dreymann”. Minister of Culture, Bruno Hempf, instructs Wiesler to do this, supposedly because he suspects Dreymann of being disloyal to the party, but in reality Hempf is having an affair with Dreymann’s girlfriend, Christa Maria Sieland (CMS), and thus would like to remove him from the picture. However, although the relationship is consensual, Hempf abuses his power. He exploits Christa Maria’s drug use, and in return for satisfying her addiction, she must perform sexual acts with him. Therefore, this film explores the themes of abuse of power in the GDR as well as character transformation, as demonstrated by Wiesler. 


At the beginning of the film, Wiesler is very committed to the state and the Stasi. He is regarded as an “ideal citizen”, and so when tasked to spy on someone, he doesn’t think twice. He bugs Dreymann and CMS’s apartment and even threatens their neighbour to keep quiet. However, over the course of his mission, as he observes their lives, he becomes increasingly moved by their humanity and love. His empathy leads him to protect them,and defies the regime he was so devoted to. The climax of the film comes when CMS is arrested for her drug abuse, and in turn she reveals the location of Dreymann’s hidden typewriter. He used it, illegally, to publish an article about the false suicide rates in the GDR, provoked by his own friend’s death, Jerska. However, just before the Stasi police arrive to search the apartment, Wiesler removes the typewriter from under the floorboard, thus saving Dreymann from a hefty prison sentence. 


At the end of the film, after the fall of the Berlin Wall, Dreymanm learns from Stasi archives that someone—identified only as “HGW XX/7”—had been monitoring him, but chose not to expose him. Years later, after Wiesler had been sentenced to work as a postman, on suspicion of “betrayal”, he discovers Dreyman’s new novel titled Sonata for a Good Man dedicated “To HGW XX/7, in gratitude,” he buys a copy. When asked if he wants it gift-wrapped, Wiesler replies, “No, it’s for me,” revealing the dignity and emotional closure of his transformation.

 
 
 

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